Gottesdienste
Immer neu werden wir in diesen Wochen der weltweiten Coronakrise mit der Verlängerung des Lockdowns konfrontiert. Nicht wenigen fällt es immer schwerer diese Verlängerungen emotional gesehen mittragen zu wollen. Und trotzdem sagt unser Verstand: Es führt kein Weg daran vorbei, wenn wir einen dritten Lockdown vermeiden wollen, diese Krise mit ganz, ganz viel Geduld und Ausdauer zu bestehen.
In diesem Sinne verstehe ich die Entscheidung keine Gottesdienste in diesen Wochen zu feiern. Dieser Verzicht ist für mich vor allem Zeichen der Solidarität. Mir ist es wichtig, dass wir Kirchen mit diesem freiwilligen Verzicht an der Seite derer stehen, die keine Möglichkeit haben sich in den Vereinen oder anderen gesellschaftlichen Gruppierungen zu versammeln.
Es tut mir weh, dass ich mit meiner Entscheidung einige verärgere.
Wenn die Zahlen der Neuinfektionen in den kommenden Tagen deutlich sinkt, sehe ich eine gute Perspektive bald wieder gemeinsame Gottesdienste zu feiern.
Ich danke allen ganz herzlich für ihre Geduld.
Josef Kreidler

Keine Gottesdienste in der Zeit des Lockdowns
Krankenschwestern, Krankenpfleger, Ärztinnen und Ärzte arbeiten in diesen Tagen in den Kliniken, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und der häuslichen Pflege Tag für Tag bis an den Rand ihrer Erschöpfung und setzen sich mit allen Kräften für die Gesundheit und das Leben ihrer Patienten ein. Um Zuständen wie in Bergamo im März 2020 entgegenzuwirken wird von uns allen ein entschiedeneres Verhalten zur Vermeidung des Infektionsgeschehens abverlangt. Die Dramatik des Infektionsgeschehens zwingt uns alle – ohne Ausnahmen – Verantwortung zu übernehmen und mit unserm Verhalten den steigenden Infektionszahlen entgegen zu wirken. Die Zahlen der Neuinfektionen werden nur dann sinken, wenn wir alle zu Hause bleiben und die Maßnahmen des Lockdowns auch einhalten.

Das gilt auch für uns Kirchengemeinden. Es ist mir nicht leicht gefallen entgegen der staatlichen und diözesanen Ausnahmeregelungen für die Kirchen über die Weihnachtstage die Entscheidung zu treffen alle Gottesdienste  in der Zeit des Lockdown abzusagen. Ich bitte alle, die diese Entscheidung nicht teilen dennoch um den Geist des Zusammenhalts in unseren Kirchengemeinden wie auch in unserer gesamten Gesellschaft.

Die Entscheidung über die Zeit des Lockdowns keine öffentlichen Gottesdienste zu feiern haben Pfarrerin Kristina Reichle und ich in gutem ökumenischen Geist gemeinsam für die Kirchengemeinden getroffen.
Josef Kreidler

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